Kollegialer Fachaustausch: Mädchen*arbeit in Zeiten von Corona

Zielgruppe: Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahl: maximal 11
Ort: Jagdschloss Glienicke

Anmeldeschluss: 01.03.2021

In einem eintägigen Fachaustausch will das SFBB über die verschiedenen Erfahrungen mit Mädchen*arbeit während der Corona-Pandemie diskutieren und Überlegungen anstellen, inwiefern Corona einen nachhaltigen Einfluss auf die Mädchen* und ihre pädagogische Arbeit hat. Dabei gehen sie von ihren Erfahrungen als Leiter*innen eines Mädchen*klubs in Berlin-Hellersdorf aus: Wenige Jugendliche, mit denen sie arbeiten, empfinden ihr Zuhause als sicheren Ort. Zudem haben sich während der Pandemie Diskriminierungs- und Gewaltverhältnisse eher zugespitzt als verringert. Drittens wurde der nicht virtuelle Zugang zu offenen Angeboten wie Jugendfreizeitarbeit, aber auch zu Beratungsangeboten deutlich eingeschränkt. Wie können wir diesen Entwicklungen begegnen? Bei ihrem Fachaustausch könnten neben einem Austausch über die eigenen Erfahrungen als Pädagog*innen in Zeiten von Corona beispielsweise folgende Fragen vertieft werden: Welche Fachkenntnisse müssen bei uns Pädagog*innen gestärkt und ausgebaut werden (z. B. Kompetenzen rund um den Umgang mit häuslicher Gewalt oder Sensibilisierung für verschiedene Diskriminierungserfahrungen während Corona)? Welche Rollen spielen der eigenen Umgang und die eigenen Skills mit Social Media? Wie können digitale Räume gestaltet werden? Wie kann ich ein Hygienekonzept partizipativ gestalten? Was machen Einschränkungen und Abstandsbestimmungen mit dem pädagogischen Raum und den pädagogischen Beziehungen? Sie freuen sich auf einen spannenden Austausch!

Mehr Infos und die Anmeldung hier

 

sfbb.berlin-brandenburg.de



 
 
 

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