Wie sich Extremismus im Netz äußert und wie man damit umgehen kann

12.04.2021

Wer bin ich? Wo gehöre ich in? Diese Fragen spielen eine zentrale Rolle in der Entwicklung der eigenen Identität. Auf der Suche nach dem eigenen Ich können Heranwachsende jedoch auch mit extremistischen Ansprachen und Angeboten im Netz konfrontiert werden, die einfache Antworten bieten und somit auf der Suche nach Struktur und Klarheit attraktiv sein können.

Dass Zusammenhänge aber vielfach komplex sind und nicht nur „schwarz“ oder „weiß“, wird in den Angeboten ausgeblendet. Um junge Menschen zu erreichen, nutzen extremistische Akteur:innen gezielt das Web. Insbesondere in Sozialen Netzwerken, versuchen sie an Lebenswelten Jugendlicher anzuknüpfen und auf Plattformen wie Instagram, YouTube und Telegram, ihre Weltsichten zu verbreiten. Fotos sind oft ästhetisch ansprechend und Videos popkulturell gestaltet, sodass sie auf den ersten Blick harmlos wirken können und dahinterstehende Botschaften als solche nicht sofort erkannt werden.
Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche für extremistische Botschaften im Netz zu sensibilisieren und sie zu stärken, sich kritisch und reflektiert mit den vermittelten Inhalten in Sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen. Wie das geht, zeigen zum Beispiel die Präventionsprojekte „RISE“ vom JFF, „AntiAnti" vom Verein mediale pfade und „bildmachen“ vom gemeinnützigen Bildungsträger ufuq.de.

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