Autor:innenverträge für OER

22.01.2021

Wenn Bildungsinstitutionen anstreben, Inhalte frei zu lizenzieren und als offene Lehrmaterialien (OER) bereitzustellen, müssen sie sich überlegen, wie sie mit externen Autor*innen bezüglich der Nutzungsrechte verfahren wollen. Im Folgenden werden drei grundsätzliche Varianten für vertragliche Regelungen erläutert.

Variante 1: Autor:innen übertragen Nutzungsrechte
Wollen die Institutionen selbst die offenen Creative-Commons-Lizenzen vergeben, müssen ihnen die externen Autor:innen dafür weitreichende Nutzungsrechte einräumen. Dies erfolgt typischerweise so, dass die Urheber:innen ihnen vertraglich die zeitlich und räumlich unbeschränkten, ausschließlichen Nutzungsrechte für alle Nutzungsarten übertragen.
Variante 2: Autor:innen vergeben selbst CC-Lizenzen
Bei der zweiten Variante, also wenn Urheber:innen ihre Werke selbst mit Creative Commons frei lizenzieren, verhalten sich Vor- und Nachteile genau umgekehrt. Die Institution ist darauf beschränkt, das Material ausschließlich nach den Bedingungen der jeweils gewählten CC-Lizenz zu nutzen. Ein „Update“ der Lizenzierung – sollte es eine neue Version der CC-Lizenzen geben – ist nur durch den Urheber selbst möglich.
Variante 3: Autor*innen vergeben selbst CC-Lizenzen plus Sondervertrag mit Institution
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