Bring dein eigenes Endgerät mit - eine Modellschule in Japan geht neue Wege

02.07.2020

Handynutzung in der Schule ist in Deutschland verpönt. In einer Projektschule in Tokio werden Schülerinnen und Schüler hingegen aufgefordert, Smartphone, Tablet oder Laptop in den Unterricht mitzubringen und als Lernmedium zu nutzen. Als Japans Schulen wegen der Corona-Pandemie schlossen, hat sich das als Vorteil erwiesen. Claudia Mierzowski von IJAB hat darüber mit dem Lehrer Hideto Tokutake gesprochen.

In Zeiten, in denen digitale Formate und Anwendungen mit unvorstellbarer Vehemenz und in rasanter Geschwindigkeit ausnahmslos alle Bereiche unseres Lebens erobern, gerät es beinahe aus dem Blick, dass Fragen der Digitalisierung und der Mediennutzung junger Menschen seit vielen Jahren in der non-formalen und formalen Bildung ganz oben auf der Agenda stehen. „Das mediale Umfeld junger Menschen“ ist aktuell Schwerpunktthema der Deutsch-Japanischen Zusammenarbeit im Jugendbereich. Normalerweise begegnen sich zweimal jährlich Fachkräfte und Expert(inn)en im Rahmen eines Studienprogramms, tauschen Informationen aus, diskutieren, gewinnen neue Erkenntnisse und knüpfen Kontakte; jeweils einmal in Japan und einmal in Deutschland. Zurzeit ist ein solcher Austausch nicht möglich. Mit der Veröffentlichung der „Hintergrundinformationen Jugend und Medien in Japan“ und einem Interview mit einem japanischen Experten, möchte IJAB den fachlichen Austausch weiter am Leben halten. 

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Quelle: IJAB Newsletter



 
 
 

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