Sexuelle Belästigung in Sozialen Netzwerken und Messengern

28.05.2020

In den vergangenen Wochen stand das Thema sexuelle Belästigung von Frauen im Fokus. Auslöser war die 15-minütige Sondersendung "Männerwelten" der TV-Entertainer Joko und Klaas, die sich der Thematik angenommen hatte. Auch online erreichen sexuelle Nachrichten, Bilder und Videos täglich junge Frauen und Mädchen. klicksafe empfiehlt, bereits Kinder und Jugendliche altersgerecht für sexuelle Grenzverletzungen im digitalen Raum zu sensibilisieren. Nicht zuletzt auch, weil sie im Zuge der Corona-Pandemie noch häufiger digital kommunizieren.

Bei sexueller Belästigung im Netz handelt es sich einerseits um direkte Belästigung, bei der beispielsweise Frauen und junge Mädchen gezielt durch Textnachrichten, Bilder oder Videos mit sexuellen Inhalten konfrontiert werden. Es kommt andererseits auch vor, dass eine Konfrontation mit sexuellen Inhalten eher indirekt passiert, wenn diese etwa in Form von Porno-Stickern in Klassenchatgruppen geteilt werden.

Die Täterinnen und Täter sind zum Teil selbst noch minderjährig. Aus Spaß oder als Mutprobe teilen sie pornografische Inhalte mit anderen Kindern oder Jugendlichen, meist ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie damit strafbare Handlungen begehen. klicksafe hat in einemArtikel über diesen Sachverhalt berichtet. Diese Fälle zeigen wie wichtig es ist, bereits Kinder und Jugendliche altersgerecht für sexuelle Grenzverletzungen im digitalen Raum zu sensibilisieren. Es empfiehlt sich nicht zu warten bis erste Probleme auftreten, sondern mit der beginnenden Nutzung von Messengern und sozialen Diensten verbindliche Chatregeln aufzustellen und über Grenzen, Rechte und Pflichten aufzuklären.

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Quelle: klicksafe Newsletter



 
 
 

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