Mediensprechstunde Digitales Unterrichten – Video-Interviews bieten Orientierung für Lehrkräfte zum Einsatz von digitalen Medien

07.04.2020

Die Corona-bedingten Schulschließungen zwingen die Lehrkräfte ins Homeoffice, der Unterricht soll als Fernunterricht fortgeführt werden. Das digitale Lernen ist somit schon im Alltag angekommen, bevor der Digitalpakt umgesetzt werden konnte. Doch neben technischer Ausstattung mangelt es vielen Lehrkräften jetzt am Überblick über die vielen verschiedenen digitalen Anwendungen und Hilfsmittel.

Abhilfe schafft hier Digitales Lernen Berlin (DLB), ein öffentlich gefördertes Projekt des Bezirksamtes Berlin-Mitte, Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte, welches seit 2018 digitale Anwendungen für Schulen und Kitas in monatlichen Veranstaltungen, mittels einer Webseite mit Projekt-Datenbank und Besuchen an Schulen transparent aufbereitet.Aufgrund der Corona-Krise verlegt DLB die Veranstaltungen nun als "Die Mediensprechstunde" ins Internet. Hier werden in den nächsten Wochen Expertengespräche zu wechselnden Themen in Videokonferenzen geführt. Diese bieten schnelle Orientierung im Dickicht der Angebote. Welche Tools gibt es und welche haben sich in der Praxis bewährt? Lehrkräfte können die Talks entweder live im Internet verfolgen und dabei Fragen im Chat stellen, oder sie schauen die Aufzeichnung ab dem Folgetag terminungebunden auf der Webseite an: www.digitales-lernen.berlin/die-mediensprechstunde.

"Die Mediensprechstunde" ermöglicht es Lehrkräften, auch im Homeoffice zu brandaktuellen Themen der schulischen Medienbildung informiert zu bleiben. Außerdem können sie durch Teilen der Video-Links einen gemeinsamen Wissensstand als Diskussionsgrundlage im Kollegium erreichen.

Das Angebot ist kostenfrei, zur Teilnahme an der Videokonferenz ist eine Anmeldung auf der Meetup-Platform erforderlich unter https://www.meetup.com/de-DE/digitales-lernen/events.

 

Quelle: Digitales Lernen Berlin



 
 
 

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