"V=Vertrauen. Wer rettet die Demokratie - Institutionen oder Communities?"

Die aufgeheizte Stimmung im Netz um die EU-Urheberrechtsreform zeigt: Das freie Netz ist als politisches Thema auf dem gesellschaftlichen Radar angekommen. Das Thema Vertrauen gegenüber Institutionen und Parteien als eine Grundlage demokratischer Prozesse ist aktueller denn je. Formiert sich gerade eine neue "Community" für das freie Netz? Und wenn ja, kann daraus eine konstruktiver Dialog mit der Politik werden statt einer Frontstellung zwischen der "althergebrachten Politik" und der "jungen Netzwelt"?

Fakt ist: Das Netz hat Räume für demokratische Teilhabe geschaffen. Doch was folgt daraus, wenn das Vertrauen in Institutionen der Demokratie zunehmend schwindet? Verstärkt wird auf selbstorganisierte, unabhängige Plattformen wie Wikipedia als Orientierungsgeberin geschaut. Aber was können Communities wirklich leisten, wenn es um die "demokratisierte Wahrheit" im Netz geht? Wo sind sie besonders gut und sollten gesellschaftlich viel größere Rollen spielen, wo sind sie besonders schlecht? Können Communities unterwandert werden?

Gäste:
Tania Röttger, Journalistin, CORRECTIV.Faktencheck

Michael Seemann aka msprO, Kulturwissenschaftler und Autor, otherwise network

Alice Wiegand, langjähriges Vorstands-Mitglied der Wikimedia Foundation, Open-Data-Expertin

Moderation: Vera Linß, freie Medienjournalistin

Wo: ALEX Offener Kanal Berlin, Rudolfstraße 1-8 (Eingang: Ecke Ehrenbergstraße), 10245 Berlin

Wann: 12. März 2019, 19 Uhr

Anmelden kann man sich untersalon@wikimedia.de.

 

Quelle: Wikimedia-Salon



 
 
 

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