Typisch Junge, Mädchen, hetero?

Ehe für alle, ein drittes Geschlecht im Geburtenregister, das Gendersternchen als Anglizismus des Jahres 2018 – bedeutende Schritte in Richtung Anerkennung geschlechtlicher und sexueller Diversität. Doch das Wissen über und der Umgang mit dem Thema sind oft ungenügend, Vorurteile und Diskriminierung immer noch Realität: Jenseits von Mann und Frau besteht eine Vielzahl von Geschlechtsidentitäten und neben der Paarkonstellation existieren vielfältige Beziehungsmodelle. Jungen und Mädchen werden allein aufgrund ihres Geschlechts unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen zugeschrieben, aber auch abgesprochen. Die Auswirkungen auf die Ausbildung  ihrer Identitäten machen sich gleichermaßen in privaten sowie beruflichen Biografien bemerkbar – z.B. in der unbezahlten Sorgearbeit oder der Gender Pay Gap. Und gerade wer von bestimmten Normen abweicht, ist ständigen Ausschlüssen und mangelnder Repräsentation ausgesetzt, insbesondere trans*, inter* und queere Menschen.

Doch wie lassen sich Vorstellungen über eine geschlechtliche und sexuelle Norm aufbrechen, Akzeptanz erlernen und alternative Lebensentwürfe sichtbar machen? Was können Akteur*innen aus Kunst, Kultur, Jugend und Bildung in ihre Arbeit mit jungen Menschen übernehmen, diese empowern und wie auch sich selbst sensibilisieren?
Nach einer Einführung in das Thema diskutieren 5 Akteur*innen über Methoden und Ansätze für eine pädagogische und kulturelle Praxis, die aus jahrzehntelangen feministischen Errungenschaften hervorgehen.

Das Anmeldeformular findet man unter: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfqFUD-JIjdivJLWK5EBbu5u1AehUL7M6HWuswGgIGYkS6Iwg/viewform

Um Anmeldung wird gebeten bis einschließlich 04.03.2019.

Die Veranstaltung findet am 07. März 2019 um 19:00 Uhr im PODEWIL statt.


 

Quelle: Kulturelle Bildung



 
 
 

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