Förderwettbewerb zur positiven Debattenkultur 2019 ist eröffnet!

Neue Impulse für eine positive Debattenkultur im Netz
Das Förderwettbewerb soll neuen Ideen zur Stärkung der positiven Debattenkultur Spielraum zur Entfaltung und ersten Praxiserprobung verhelfen.
Hierzu vergibt Das NETTZ – die Vernetzungsstelle gegen Hate Speech jährlich rund 20.000 Euro, um bis zu 6 Projekte zu unterstützen, die sich gegen Hass im Netz engagieren und / oder sich für eine positive Debattenkultur einsetzen. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

Da die Förderung zielgruppengerecht gestaltet sein soll, wird die Förderausschreibung thematisch recht offen formuliert und entsprechend der finanziellen Bedarfe der Einreichungen (die maximale Fördersumme für ein einzelnes Projekt beträgt 5.000 Euro) gestaltet.

Damit hat das Projekt gute Chancen:
Die Projektidee ist innovativ und fördert eine positive Debattenkultur im Netz und / oder setzt sich gegen Hass im Netz ein.

Das Projekt kann in unterschiedlichen Reifestadien sein, von der Idee bis hin zu einem neuen Ansatz in einem bereits laufendem Projekt

Wenn man für eine digitale Komponente des Projekts eine Teilfinanzierung braucht (“wir wollten schon immer das Tool für die Analyse von Trollen entwickeln”)

Die digitale Komponente ist keine Notwendigkeit. Die Idee kann auch analog ausgerichtet sein, z.B. eine Bildungsmaßnahme


Auswahl- Prozess:
Die Vorauswahl der Projekte trifft eine Jury, bestehend aus ExpertInnen im Themenfeld, und dem betterplace lab. Die Vorauswahl erfolgt durch die Bewertung der Einreichung (s. Bewerbungsformular) anhand eines Kriterienkatalogs und Punktevergabe.

Das betterplace lab ergänzt diese breit gefächerte Expertise um eine fundierte digital-soziale Komponente und ist mit dem jeweiligen Jurymitglied gleichberechtigt in der Punktevergabe.

Jede Projekteinreichung wird somit vom betterplace lab und mindestens einem Jurymitglied bewertet (Zuordnung Projekteinreichung zum jeweiligen Jurymitglied erfolgt randomisiert).

Das betterplace lab behält sich vor, bei einer hohen Anzahl an Bewerbungen (mehr als 60 Einreichungen) eine Vorauswahl zu treffen und anhand des definierten Kriterienkatalogs eine Shortlist zu erstellen.

Eine Bewerbung wird je von einem Experten und dem betterplace lab begutachtet, es könnte zum Punktegleichstand mehrerer Einreichungen kommen. Sollte es zu einer Patt-Situation kommen, wird die Einteilung in thematische Kategorien herangezogen und die Entscheidung zugunsten eines diversen Themenspektrums ausfallen. Sollte sich auch hier eine Patt-Situation ergeben, wird ein weiteres, unabhängiges Jurymitglied bestimmt, um diese Patt-Situation aufzulösen.

Die letztliche Förderentscheidung soll community-basiert durch ein Community-Voting auf der Community-Veranstaltung am 06. und 07.06.2019 in Berlin ermittelt werden. Die vorausgewählten besten 10 Projekte haben auf der Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Projektideen dem Publikum zu pitchen. Die Community entscheidet so über die 4-6 Gewinnerprojekte (die maximale Fördersumme beträgt 20.000 Euro, je nach finanziellen Bedarf beträgt die Auszahlung der einzelnen Projekte zwischen 3.000 bis zu 5.000 Euro).
Daran musst du Dich halten

Die Bewerbung zum Wettbewerb erfolgt über das BEWERBUNGSFORMULAR, das man bis dahin vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgeschickt haben muss.

Weitere Infos unter:https://www.das-nettz.de/foerderwettbewerb


Auch das Kleingedruckte ist wichtig. Deswegen beachte man bitte die Teilnahmebedingungen.

Die Ausschreibung läuft bis zum 05.05.2019 um 23:59 Uhr!


 

Quelle: Das NETTZ



 
 
 

© 2019 jugendnetz-berlin.de – Alle Rechte vorbehalten