Online Jugendarbeit

© Gerd Altmann/ PIXELIODie Shell-Studie 2010 ergab, dass 96% aller Jugendlichen im Internet sind (Shell Jugendstudie 2010, S.102), anteilig sind 90% sogar mehrmals pro Woche online. Genauer noch liegt die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer im Netz sogar bei 138 Minuten (ebd.).

Die Zahlen bestätigen ein nicht zu übersehendes Gesellschaftsbild – das Internet ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.

Umso wichtiger ist es Jugendarbeit auch Online zu ermöglichen und zu unterstützen. Auf dieser Seite gibt es dazu eine Reihe nützlicher Studien, Ratgeber und Projekte

Studien

Jugendarbeit-Online

Titelbild der StudieDie hauseigene Umfrage der Stiftung Demokratische Jugend und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin für das jugendnetz-berlin informiert darüber, wie Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in Berlin das Internet und die sozialen Medien für ihre Arbeit verwenden, welche Möglichkeiten sie in der Online-Jugendarbeit sehen und wie sie die Rahmenbedingungen bewerten.  Fakt ist, dass die Sozialen Netzwerke und das Netz im Allgemeinen für Kinder und Jugendliche zum Alltag dazugehören und ein Lebensgefühl darstellen, dass nicht mehr wegzudenken ist. Die Sozialen Netzwerke stellen somit eine Möglichkeit dar, Einblicke zu erhalten was Jugendliche so machen, welche Themen sie interessieren und was sie beschäftigt. Diese Chance sollten die Einrichtungen nutzen, um Jugendarbeit zu verbessern und auf einer anderen Ebene mit den Jugendlichen zu kommunizieren.

Die Studie steht hier zum Download bereit.

Bitkom Studie Soziale Netzwerke

Cover der StudieDie Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken ist mittlerweile Standard unter Internetnutzern. Eine BITKOM-Studie zu sozialen Netzwerken zeigt, dass 76 Prozent aller Internetnutzer Mitglied in mindestens einer Online-Community sind, bei den unter 30-Jährigen sind es gar 96 Prozent. Durchschnittlich sind die Mitglieder in 2,4 Communitys angemeldet. Sie unterhalten dort im Schnitt insgesamt 133 Kontakte. Jüngere Nutzer sind dabei kontaktfreudiger: Fast jeder Dritte unter 30 Jahren hat über 200 Personen auf seiner Kontaktliste, Nutzer ab 50 hingegen begnügen sich größtenteils mit weniger als 30 Freunden. Die Nutzungsdauer variiert sehr stark. Elf Prozent der Community-Mitglieder ordnet BITKOM als Heavy User ein – sie verbringen täglich mehr als zwei Stunden in den Netzwerken. Frauen liegen in der Community-Nutzung mit 80 zu 74 Prozent deutlich vor den Männern. „Junge Frauen werden zu den Vorreitern in der digitalen Welt“, sagte Kempf.
In der Publikation werden die Ergebnisse der Studie vorgestellt und beleuchtet, wichtige Erkenntnisse lassen sich für die Jugendarbeit-Online erschließen.

Erschienen beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. gibt es die Studie zum kostenfreien Download.

Jugendliche Aktivitäten im Wandel. Gesellschaftliche Beteiligung und Engagement in Zeiten des Web 2.0.

Cover der StudieHauptziel des Projektes "Jugendliche Aktivitäten im Wandel. Gesellschaftliche Beteiligung und Engagement in Zeiten des Web 2.0" ist es, Zusammenhänge zwischen Freizeitverhalten, Mediennutzung und dem freiwilligen Engagement Jugendlicher zu untersuchen. Besonders interessiert die Frage, ob und wie sich die Internet-Nutzung auf traditionelle Beteiligungs- und Engagementformen Heranwachender auswirkt. Des Weiteren soll der Frage nachgegangen werden, ob durch die dialogischen Nutzungsmöglichkeiten des Web 2.0 neue Partizipations- und Engagementformen entstehen.

Mehr Informationen dazu gibt es auf der Seite des Forschungsverbunds der TU Dortmund, sowie den Download der Studie.

Ratgeber

Social Media Policy für Nonprofit-Organisationen

Cover des RatgebersJona Hölderle und Jörg Eisfeld-Reschke haben das ebook "Social Media Policy für Nonprofit-Organisationen - In 20 Schritten zum Leitfaden für den Umgang mit sozialen Medien" verfasst.
Die Autoren stellen fest, dass während für viele Menschen die Nutzung sozialer und interaktiver Medien selbstverständlich zum Alltag gehört, ist dieser Trend für den Dritten Sektor noch neu. Daher stellt sich die Frage, ob Nonprofit-Organisationen ein Regelwerk zur Nutzung sozialer Medien und dem strategischen Online-Verhalten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern brauchen.
Hölderle und Eisfeld-Rechke gehen davon aus, dass die Entwicklung einer Social Media Policy den Rahmen zur geordneten Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex, der strategischen Dimension und der Bedeutung für die einzelnen Mitarbeiter bietet.
Mit ihren Erfahrungen und Einblicken aus verschiedenen Nonprofit-Organisationen sind sie der Meinung, dass eine strategische Beschäftigung mit sozialen Medien notwendig ist, um deren Potential nutzen zu können. Dabei gilt hier mehr denn je, dass der Weg das Ziel ist. Viele interne Auseinandersetzungen werden
geführt, Ängste und Unklarheiten beseitigt und eine abteilungsübergreifende Arbeitsweise entwickelt.

Das Buch ist bei ikosom erschienen und steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Leitfaden „Social Media in der Hamburgischen Verwaltung“

Cover des RatgebersDer Leitfaden „Social Media in der Hamburgischen Verwaltung“ enthält Anregungen und Empfehlungen für einen erfolgreichen Einsatz von Social Media. Er soll die Verwaltung ermuntern, sich auf die Bürgerinnen und Bürger einzulassen, ohne an Verlässlichkeit und Seriosität einzubüßen. Eine moderne Stadt sollte es verstehen, die Kreativität ihrer Bürgerinnen und Bürger zu nutzen.

Den Leitfaden „Social Media in der Hamburgischen Verwaltung“ gibt es hier zum Download.

"SozPad - Soziale Medien für Organisationen und Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe"

Cover des  "SozPad"Diese Broschüre des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe gibt einen kurzen Einblick in unser verändertes Informations- und Kommunikationsverhalten in den letzten Jahren. Sie stellt die Vor- und Nachteile verschiedener medialer Angebote dar, gibt diverse Anregungen, betrachtet Risiken sowie den Datenschutz und befasst sich mit der Nutzung des Social Web für die pädagogische Praxis. Ebenso zeigt sie die Chancen sozialer Medien für die Öffentlichkeitsarbeit der Kinder- und Jugendhilfe und für den fachlichen Austausch im Netz.
Die vollständige Broschüre ist online einsehbar und steht auf der Seite des Jugendhilfeportals kostenfrei zum Download bereit.

Interessantes zum Thema

Jugendliche und ihre Perspektive auf Konflikte in Sozialen Netzwerkdiensten
www.jff.de

Ratgeber für soziale Netzwerke
www.internetworld.de

Knigge-Ratgeber für Soziale Netzwerke
www.knigge-rat.de

Artikel: Soziale Netzwerke gehören zu unserem Leben
it-runde.de/5609/gastartikel-soziale-netzwerke-gehoren-zu-unserem-leben

Explizit 4: E-Youth-Work
www.boja.at/index.php/explizit-4.html


 
 
 

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