Jugendbeteiligung

 
Foto Engagement

Engagement: Grundlage von Demokratie und Eingangstor zur Gesellschaft

Eine aktive Bürgerschaft ist unverzichtbar für eine demokratische Gesellschaft. In Deutschland engagieren sich etwa 36% der Bevölkerung ehrenamtlich und ermöglichen so ein soziales und vielseitiges Miteinander. Dabei kann sich Jede und Jeder dort einbringen, wo die eigenen Interessen liegen – egal, welchen Alters.

Für Kinder und Jugendliche beginnt der Weg in ein engagiertes Leben oft mit schlichtem Dabeisein und Mitmachen, denn es braucht Zeit, in ein Ehrenamt hineinzuwachsen. Dabei ist der Einsatz der Jüngeren kaum zu überschätzen: Eine Untersuchung des Deutschen Kinderhilfswerks zeigt, dass beinahe 83 Prozent der Erwachsenen, die sich heute stark engagieren, dies bereits in ihrer Kindheit und Jugend getan haben.
Auch für die gesellschaftliche Integration und die psychische Gesundheit spielt Engagement eine wichtige Rolle: Jugendliche Ehrenamtliche verstehen sich stärker als ihre Altersgenossen und –genossinnen als Teil „ihrer“ Gesellschaft und erleben sich als stärker handlungsfähig und selbstwirksam – so erste Ergebnisse einer Studie eines Würzburger Wissenschaftlers aus 2011.

In der Rubrik „Mitmachen, aber wo?“ findet ihr eine Sammlung an Möglichkeiten, wo und wie sich Kinder und Jugendliche engagieren können.

Zivilcourage: Mut zeigen und helfen

Wenn andere Menschen bedrängt werden oder in Gefahr sind, gilt es, entschieden einzugreifen und Zivilcourage zu beweisen. Manchmal bleibt solcher „Bürgermut“ aus und Personen werden in der Öffentlichkeit bedroht oder verletzt, ohne dass ihnen ihre Mitmenschen zur Hilfe kommen.
Wissenschaft und Politik versuchen, Antworten darauf zu finden, wie Zivilcourage erlernt und umgesetzt werden kann. Wie sich der Einzelne im Ernstfall richtig verhält, wo Zivilcourage-Trainings angeboten werden und vieles mehr könnt ihr unter der Rubrik „Zivilcourage“ erfahren.

 

 
 
 

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