Selbstgefährdende Inhalte Online

13.01.2020

9- bis 17-Jährige in Deutschland stoßen online oft auf Inhalte, die selbstgefährdende Verhaltensweisen zeigen.

Die Ergebnisse der aktuellen EU-Kids-Online-Befragung ergeben, dass 27 Prozent Inhalte oder Diskussionen über den Konsum von Drogen gesehen haben, 17 Prozent  mit Darstellungen konfrontiert wurden, die Möglichkeiten aufzeigen, sehr dünn zu sein bzw. zu werden (Pro-Ana/Mia)und jeweils 10 Prozent auf Bilder oder Videos gestoßen sind, die zeigen, wie man sich selber körperlich verletzt bzw. Suizid begehen kann.

Inhalte, die selbstgefährdendes Verhalten verharmlosen oder verherrlichen, können junge Userinnen und User zur Nachahmung ermuntern. Social-Media-Plattformen sollten so gestaltet sein, dass Heranwachsende vor solchen Inhalten und den damit verknüpften Gefahren geschützt werden.

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