Influencer*innen in der medienpädagogischen Arbeit

21.11.2019

Ob auf YouTube, Instagram oder TikTok – Influencer*innen begegnen Kindern und Jugendlichen überall auf ihren Lieblingsplattformen. Neben Stars aus den Bereichen Musik, Sport und TV sind die Stars der Online-Welt für viele junge Nutzer*innen zentrale Vorbildfiguren.

Ob auf YouTube, Instagram oder TikTok – Influencer*innen begegnen Kindern und Jugendlichen überall auf ihren Lieblingsplattformen. Neben Stars aus den Bereichen Musik, Sport und TV sind die Stars der Online-Welt für
viele junge Nutzer*innen zentrale Vorbildfiguren. YouTube wird geöffnet, um der liebsten YouTuberin zuzusehen, auf Instagram kann man sich über Instagram Stories privatere Einblicke in ihr Leben ansehen und ihr auf TikTok beilustigen Choreografien zuschauen. So werden Influencer*innen auch zu Begleiter*innen im Alltag. Sie sind Stars, die man fast so gut kennt wie Freunde. Während Influencer*innen so im Leben von Kindern und Jugendlichen oft als wichtige Figuren auftreten, spielen sie in der Lebenswelt Erwachsener meist keine Rolle. Ein Austausch über diese Vorbilder findet so kaum statt. Dabei sind von Influencer*innen vorgelebte Werte und Rollen durchaus auch kritisch zu sehen. Es ist daher auch Aufgabe der Medienpädagogik, Kinder und Jugendliche im kritischen Blick auf Vorbilder aus der digitalen Welt zu schulen. Das Einbeziehen von Influencer*innen in die medienpädagogische Praxis ist allerdings auch in weiteren Bereichen lohnenswert.

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Quelle:medienpaedagogik-praxis



 
 
 

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