Bearbeitungen frei lizenzierter Inhalte richtig kennzeichnen

19.07.2019

Wenn Creative-Commons-lizenzierte Werke und Materialien bearbeitet und in neue Werke integriert werden dürfen, geben sie zugleich einige Regeln für die Lizenzhinweise vor.

Es gehört zu den Grundprinzipen der freien Creative-Commons-Lizenzen, dass die so lizenzierten Werke frei genutzt, bearbeitet und in neue Werke integriert werden dürfen. Wobei es bekanntlich Lizenzvarianten von Creative Commons gibt, die genau diese Nutzungsmöglichkeiten einschränken, wie „Keine Bearbeitung“ („No Derivates“, kurz: ND) und „Keine kommerzielle Nutzung“ („No Commercial Use“, kurz NC). Diese bringen unter anderem mit sich, dass die CC-Varianten keineswegs alle miteinander vereinbar sind.

Generell lässt sich sagen, dass jede Bedingung, die an die Nutzung eines frei lizenzierten Werkes geknüpft wird, auch einschränkt, es nachzunutzen. Dies gilt insbesondere, wenn verschiedene Inhalte miteinander verbunden werden sollen. Wer beispielsweise in einen Remix NC-lizenziertes Material integriert, kann den Remix nicht mehr kommerziell verwenden – denn genau das verbietet die NC-Bedingung. In keinem Fall kombinierbar sind ND-Lizenzen, weil hier eine Bearbeitung und damit auch die Kombination mit anderen Materialien ausgeschlossen ist. Für Open Educational Resources gilt ohnehin, dass diese nicht mit NC- sowie ND-Lizenzen vereinbar sind.

Den vollständigen Artikel findet manhier.

 

Quelle: iRightsinfo



 
 
 

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